Unsere Sportagebote

Shotokai

Im Shotokai bemühen wir uns Karate im Sinne Funakoshis zu betreiben. Das heißt es wird auf den sportlichen Wettkampf verzichtet. Wenn man Shotokai als Wettkampf ausüben würde, gingen wesentliche Inhalte und der Geist dieser Kampfkunst verloren, da im Wettkampf vorrangig das Streben nach äußerem, messbarem Erfolg liegt, und darüber hinaus das Streben nach der inneren, geistigen Vervollkommnung vernachlässigt oder ganz vergessen wird.
Funakoshi betonte immer, dass die Schulung des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung das Hauptziel im Karate sei, und dies Karate-Do ausmache.
"Karate-Do ist das richtige Verständnis und der richtige Gebrauch von Karate". (Gichin Funakoshi) Was im Shotokai vorrangig gesucht wird, ist der Sieg über sich selbst und die Harmonie mit den andern. Im Sportkarate beispielsweise trägt der Wettkampf dazu bei, das Ego des Kämpfers zu stärken und zu vergrößern, wogegen wir versuchen, das unsere zu verkleinern, um den Zugang zu unserer wirklichen Persönlichkeit zu finden und unser Wissen darum zu vertiefen.
Im technischen Bereich ist der Gegensatz derselbe. Während die einen ein Maximum an Kraft aufwenden um zum Ziel zu kommen, arbeiten wir mit einem Maximum an Entspannung. Die Bewegungen wirken daher nicht abgehackt und fest, sondern fließend und natürlich.
Vom technischen Standpunkt aus gesehen ist das Shotokai ein einzigartiger, sich immer weiterentwickelnder Stil. Er wird denen nicht liegen die auf eine schnelle, kurzfristige Krafterhöhung aus sind oder die ein sportliches Karate suchen, mit dem Ziel sich durch Erfolge im Wettkampf zu definieren.
Er wird aber jenen liegen die in den Kampfkünsten einen Weg der Persönlichkeitsentwicklung suchen, die bereit sind, ohne Unterlass, das was sie gelernt haben in Frage zu stellen, um auf der Suche nach einer fortwährenden technischen Verfeinerung immer weiter zu gehen.

"Wer den Weg des wahren Karate gehen will, muss nicht nur versuchen, neben seinem Gegner zu bestehen, er muss die Einheit mit ihm suchen. Töten steht nicht zur Frage, auch geht es nicht ums Gewinnen. Im Üben des Karate-Do geht es darum, eins mit dem Partner zu werden und zusammen fortzuschreiten." (Egami Shigeru)

Shotokai Plauen

Systema

...ist der Name für die authentische altrussische Kampfkunst, wie sie heute von Michail Ryabko und seinen Schülerpraktiziert und weiter gegeben wird. Systema beinhaltet sowohl die Verteidigung gegen einen oder mehrere Angreifer, Waffenkampf, psychische Ausbildung und andere Fertigkeiten, die für den Menschen im Alltag und bei Extremsituationen nützlich sind. Man entwickelt im Systema, Geschicklichkeit, Koordination und Reaktionsvermögen, sowie das richtige Atmen. In Verbindung mit köndition, Ausdauer und Schnellkraft geschult sowie Gelenke, Sehnen und das Nervensystem gestärkt. In Systema gibt es weder besondere Kampfstellungen, noch formelle Übungen. Vielmehr bewegt man sich in natürlichen Positionen und entwickelt im Laufe der Zeit ein Feingefühl, welches einen in die Lage versetzt, jederzeit für einen Angriff bereit zu sein, ohne dabei aggressiv zu wirken. Das Ziel in Systema ist es nicht einen Kampf zu gewinnen, sondern diesen nicht zu verlieren.

Thaiboxen

Thaiboxen oder auch Muay-Thai ist eine der härtesten Wettkampfsportarten der Welt. Thaiboxen wird auch die Wissenschaft der acht Waffen genannt. Die Waffen sind die Fäuste, die Ellbogen, die Knie und die Füße bzw. Schienbeine. Diese Waffen werden im Wettkampf mit vollem Kontakt eingesetzt. Die Kampfkunst Muay Thai ist eng mit der Kultur Thailands verbunden. Thaiboxen eignet sich hauptsächlich für Menschen, die eine harte Herausforderung im Wettkampf suchen. Thaiboxer gelten als die besten konditionierten Athleten der Welt. Nicht übertrieben hartes Sparring macht Thaiboxen so gefürchtet, sondern die in Thailand entwickelte Trainingsweise, die dort seit Jahrhunderten praktiziert wird. Durch den Einsatz von Schlagpolstern und Pratzen wird eine enorme Schlagkraft erreicht und besonders der gefürchtete Lowkick ist unübertroffen.Es wird heute noch behauptet, Ellenbogen- und Knietechniken zum Kopf wären in Deutschland verboten. Wir haben nie etwas davon gehört. Heute wurden von fast allen Organisationen die Regeln übernommen. Es werden aber teilweise Ellenbogenschützer verwendet. Wir haben nichts dagegen. Viel wurde in den letzten Jahren in unserem Sport bewegt. Schulen und Vereine, die Interesse haben mit uns gemeinsam den weg des Muaythai zu gehen, finden bei uns immer ein offenes Ohr. Es gibt genügend Veranstaltungen im Inn-und Ausland.

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